Kindermatratze: Schaumstoff oder Federkern? Die beste Wahl fürs Kinderzimmer
Die Wahl der richtigen Matratze für ein Kind ist eine wichtige Angelegenheit. Davon hängt ab, wie gut das Kind schläft, was sich auf alles auswirkt - vom Gemütszustand bis zum Lernerfolg. Natürlich wollen wir das Beste für unsere Kleinen, daher schauen wir uns zwei der beliebtesten Optionen an: Schaumstoff- und Federkernmatratzen. Wir werfen einen genaueren Blick darauf und helfen Ihnen bei der besten Entscheidung.
Was steckt drin? Schaumstoff gegen Federn
Herkömmliche Schaumstoffmatratzen aus Polyurethanschaum sind in der Regel leichter und günstiger. Sie passen sich dem Körper an und bieten so einen guten Komfort. Federkernmatratzen hingegen sind atmungsaktiver und stabiler, wodurch sie länger halten. Aber Vorsicht, sie sind schwerer und in der Regel teurer.
Schaumstoff für die Kleinsten: Vor- und Nachteile
Matratzen aus hochwertigem Schaumstoff, wie Kaltschaum oder PUR-Schaum, haben viele Vorteile. Sie lassen Luft gut zirkulieren und leiten Feuchtigkeit ab, sodass das Kind nicht überhitzt. Sie passen sich perfekt dem zierlichen Körper an und stützen die Wirbelsäule gut. Außerdem sind sie hygienisch, hypoallergen und leicht zu reinigen – Zertifikate wie OEKO-TEX® bestätigen dies. Die richtige Härte ist ebenfalls wichtig für die Sicherheit der Kleinen.
Allerdings ist nicht jeder Schaumstoff gut. Schaumstoffe wie Viscoschaum (sogenannter Memory-Schaum) können Wärme speichern – das kann für ein Baby problematisch sein. Minderwertige Schaumstoffe können zu weich sein, sich schnell verformen und die sich entwickelnde Wirbelsäule nicht ausreichend stützen. Die Dichte des Schaumstoffs ist wichtig – sie muss dem Alter und Gewicht des Kindes entsprechen.
- Vorteile von Schaumstoffmatratzen:
- Hervorragende Belüftung und Feuchtigkeitsableitung
- Körperanpassung und Flexibilität
- Hygienisch und hypoallergen
- Sicher für Babys (richtige Härte)
- Leicht und einfach zu transportieren
- Nachteile von Schaumstoffmatratzen:
- Kann Wärme speichern (besonders Memory-Schaum)
- Geringwertige Modelle können zu weich sein
- Oft weniger langlebig als einige Federkernmatratzen
Federkernmatratzen für Kinder: Eine gute Idee?
Federkernmatratzen, insbesondere solche mit Taschenfedern (Taschenfederkern), bieten eine hervorragende Belüftung. Das ist großartig für Kinder, die nachts stark schwitzen – Feuchtigkeit kann sich nicht ansammeln, und auch Hausmilben haben es schwer. Sie sind außerdem robust und langlebig, sodass sie jahrelang gute Dienste leisten und die Wirbelsäule gut stützen. Bei Taschenfederkernmatratzen arbeiten die Federn einzeln, wodurch sich die Matratze hervorragend an den Körper anpasst.
Es gibt jedoch auch Nachteile, insbesondere bei einfacheren Modellen. Sie sind in der Regel schwerer, was das Drehen oder Wechseln der Bettwäsche erschwert. Manchmal können sie quietschen, was einen ruhigen Schlaf stören kann. In einigen können sich Staub ansammeln, was für Allergiker schlecht ist. Und einfache Bonell-Federkernmatratzen sind möglicherweise nicht flexibel genug für Kleinkinder, die eine sanftere, aber dennoch stabile Unterstützung benötigen.
- Vorteile von Federkernmatratzen:
- Hervorragende Belüftung und Hygiene
- Stabilität und hohe Haltbarkeit
- Punktelastizität (insbesondere Taschenfederkern)
- Gute Unterstützung der Wirbelsäule
- Nachteile von Federkernmatratzen:
- Hohes Gewicht, erschwert die Handhabung
- Möglichkeit des Quietschens
- Potenzielle Staubansammlung
- Geringere Flexibilität bei einfacheren Modellen

Worauf bei der Wahl einer Kindermatratze achten?
Bei der Auswahl einer Matratze für ein Kleinkind gibt es mehrere Dinge zu beachten. Erstens die Größe – sie muss perfekt ins Kinderbett passen, ohne Lücken. Zweitens die Härte und Dichte – angepasst an Alter und Gewicht, damit die Wirbelsäule gut gestützt wird. Und das Material – es muss atmungsaktiv, sicher und zertifiziert sein.
Zusätzliche Extras wie Zertifikate (z. B. DIN EN 16890, OEKO-TEX®) sind ein zusätzlicher Qualitätsnachweis. Denken Sie daran, dass eine Matratze eine Investition in die Gesundheit ist, daher lohnt es sich, Zeit für eine gründliche Untersuchung aufzuwenden.
Härte und Schlafdauer: Wie die perfekte Matratze finden?
Die Härte der Matratze ist entscheidend für die Wirbelsäule. Das Kind sollte nicht zu tief einsinken – maximal 2-3 Zentimeter. Säuglinge benötigen eine steinhart Matratze für Sicherheit und stabile Unterstützung. Ältere Kinder, die mehr wiegen und deren Wirbelsäulen stärker sind, benötigen möglicherweise Matratzen mittlerer Härte.
Härtegrade werden oft mit H2, H3, H4 gekennzeichnet. H2 ist weich, H3 mittelhart, H4 hart. Säuglinge und Kleinkinder – definitiv H4. Für ältere Kinder können Sie H3 oder H2 in Betracht ziehen, je nach Gewicht. Aber das Wichtigste ist eine individuelle Betrachtung – Gewicht, Alter und bevorzugte Schlafposition spielen eine Rolle.
Sicherheit und Zertifikate: Alles prüfen
Die Sicherheit von Kindern hat oberste Priorität. Daher müssen bei Matratzen Zertifikate beachtet werden. OEKO-TEX® Standard 100 oder CertiPUR® besagen, dass die Matratze keine schädlichen Substanzen enthält. Die Norm DIN EN 16890 legt spezifische Anforderungen an Kindermatratzen fest und schützt vor Erstickungsgefahr oder Atemproblemen.
Es ist auch gut, unabhängige Tests zu prüfen, wie z. B. die des deutschen Stiftung Warentest. Sie bieten einen objektiven Überblick über die Qualität und Sicherheit verschiedener Modelle.
Matratze im Kinderzimmer: Wer gewinnt?
Die Wahl zwischen Schaumstoff und Federn hängt vom Alter des Kindes ab. Für Säuglinge und Kleinkinder werden oft Schaumstoffmatratzen (Kaltschaum, PUR-Schaum) empfohlen – sie sind hart, sicher, gut belüftet und preislich erschwinglich. Besonders wenn sie aus hygienischen Gründen häufig gewechselt werden müssen. Einfache Federkernmatratzen können für die Jüngsten zu weich oder nicht atmungsaktiv genug sein.
Für ältere Kinder und Jugendliche, die mehr wiegen und eine bessere Unterstützung für ihre Wirbelsäule benötigen, können Federkernmatratzen, insbesondere Taschenfederkernmatratzen, die richtige Wahl sein. Sie belüften gut und bieten stabile Unterstützung. Dickere Schaumstoffmatratzen sind ebenfalls eine Option. Auf dem Markt gibt es auch Hybridmatratzen, die die besten Eigenschaften beider Typen kombinieren. Insgesamt gibt es einen Trend zu sicheren, allergikerfreundlichen und entwicklungsfördernden Matratzen.
Fazit: Kluge Wahl für gesunde Entwicklung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass hochwertige Schaumstoffmatratzen (Kaltschaum oder PUR-Schaum) in der Regel die beste Wahl für Säuglinge und Kleinkinder sind – sie sind hart, sicher, preiswert und hypoallergen. Federkernmatratzen, insbesondere Taschenfederkernmatratzen, können älteren Kindern besser dienen und bieten eine bessere Belüftung und eine differenziertere Unterstützung. Unabhängig vom Typ ist die individuelle Anpassung der Matratze an die Bedürfnisse des Kindes – sein Gewicht, Alter und seine Vorlieben – am wichtigsten. Eine gute Matratze ist eine Investition in eine gesunde Entwicklung und die Vorbeugung von Haltungsschäden.
Prüfen Sie Zertifikate, Materialqualität und zögern Sie nicht, Spezialisten zu fragen. Welche Erfahrungen haben Sie bei der Wahl der Matratze für Ihre Kinder gemacht? Teilen Sie sie in den Kommentaren!
FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Kindermatratze (Schaumstoff oder Federkern)
Wie hart sollte eine Matratze für ein Baby sein?
Sehr hart! Es geht um maximale Unterstützung der Wirbelsäule und Minimierung des Erstickungsrisikos. Eine zu weiche Matratze führt zu einer gefährlichen Körperhaltung.
Eignet sich eine Federkernmatratze für ein Kind, das schwitzt?
Ja, Federkernmatratzen, insbesondere Taschenfederkernmatratzen, haben eine bessere Luftzirkulation als die meisten Schaumstoffmatratzen. Bessere Belüftung bedeutet trockenen und bequemen Schlaf, auch wenn das Kind stark schwitzt.
Welche Matratze für Allergiker?
Am besten sind Matratzen aus antiallergischen und hypoallergenen Materialien, leicht zu reinigen und mit Zertifikaten (z. B. OEKO-TEX®). Oft werden Schaumstoffmatratzen (insbesondere Kaltschaum) oder Latexmatratzen empfohlen.
Wie oft sollte eine Kindermatratze gewechselt werden?
In der Regel alle 5-10 Jahre, abhängig von Qualität, Material und sichtbaren Gebrauchsspuren. Für Säuglinge wird oft aus hygienischen und sicherheitstechnischen Gründen eine neue Matratze empfohlen – gebrauchte können Allergene enthalten und bereits verformt sein.
Sind Memory-Schaum (Viscoschaum) Matratzen für Kinder gut?
Generell werden sie für Säuglinge und Kleinkinder nicht empfohlen. Sie speichern Wärme, was zu Überhitzung führen kann, und ein übermäßiges Einsinken des Körpers birgt Erstickungsgefahr. Für ältere Kinder (über 6 Monate) können sie mit großer Vorsicht und nur gut belüftete Modelle in Betracht gezogen werden.
| Merkmal | Schaumstoffmatratze | Federkernmatratze |
| Gewicht | Leicht | Schwer |
| Preis | Oft niedriger | In der Regel höher |
| Belüftung | Abhängig vom Schaumstofftyp (manche schlechter) | In der Regel gut, besser bei Taschenfederkern |
| Anpassung | Gut, Schaumstoff passt sich dem Körper an | Gut, punktelastisch bei Taschenfederkernmatratzen |
| Haltbarkeit | Abhängig von der Schaumstoffqualität | In der Regel hoch |
| Hygiene | Meist gut, einfache Reinigung | Gut, aber manche Modelle können Staub ansammeln |
| Ideal für | Säuglinge, Kleinkinder (geeignete Härte) | Ältere Kinder, Jugendliche (benötigen mehr Unterstützung) |
| Mögliche Nachteile | Wärmespeicherung (Memory-Schaum), schlechte Schaumstoffqualität | Gewicht, Quietschen, Staubansammlung |
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